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Josh-von-Soer Preis
akzept hat 2005 den Josh-von-Soer Preis ins Leben gerufen.Damit sollen besonders innovative, beispielhafte Leistungen der akzeptierenden Drogenarbeit ausgezeichnet und ermuntert werden.
Der Josh-von-Soer-Preis 2009 wurde im Rahmen des 9.Internationalen akzept Kongresses Frankfurt am 25.09. an Dr. Harald Hans Körner, ehem. OStA beim Oberlandesgericht Frankfurt/M. verliehen.
Die Laudatio:... pdf
Dankesrede des Preisträgers:... pdf
Die zweite Preisverleihung fand im November 2008 im Rahmen des 17.Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin in Berlin statt.
Preisträger war der Vorsitzende des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit Jürgen Heimchen.
Die Laudatio: Pressemitteilung 2008


Der Preisträger im Kreis seiner Mitstreiterinnen
Zur ersten Peisverleihung 2006 siehe:
>> Josh-von-Soer Preis 2006

Astrid Leicht

 

Der Namesgeber Dr. Josh van Soer Clemm von Hohenberg , 1941 – 2000
wurde wegen seines beispielhaften Engagements für eine humane Drogenpolitik
als Namensgeber des akzept-Preises gewählt.
Als sich Mitte der 80er Jahre durch die Ausbreitung des HIV Virus die Lebenssituation
drogenabhängiger Menschen dramatisch zuspitzte, setzte er sich gegen anfänglichen
Widerstand von Politik und Fachwelt für die Substitutionsbehandlung ein und baute in
Kooperation mit niedergelassenen Ärzten ein psycho-soziales Betreuungsangebot auf.
Diesen Einsatz führte er als Gründer des Hamburger Projekts Palette e.V. 1989 weiter.
Auch der Aufbau des ersten Hilfeangebotes für drogenabhängige Eltern und ihre Kinder
ging neben zahlreichen weiteren Aktionen auf seine Initiative zurück.
Es gelang ihm immer wieder, Bündnispartner und Unterstützer in den verschiedensten
gesellschaftlichen Gruppen, Politik und Kultur zu finden.
Beispielhaft für Öffentlichkeitswirksamkeit akzeptierender Drogenarbeit war auch sein
schlussendlicher Erfolg, eine Hamburger Strasse nach der Mit-Entdeckerin der Methadon- Dauerbehandlung, Marie Nyswander zu benennen.
Seine zutiefst humane, von Sympatie, Achtung und Toleranz getragene Haltung gegenüber der Minderheit der Konsumenten illegaler Drogen ermöglichte es ihm seine Bemühungen um diese gesellschaftliche Gruppe mit immer neuen Ideen hartnäckig und zielgerichtet zu verfolgen.

Berlin, 17.Mai 2008
akzept Vorstand

 


Christine Kluge Haberkorn
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