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| Josh-von-Soer Preis
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| akzept hat 2005 den Josh-von-Soer
Preis ins Leben gerufen.Damit sollen besonders innovative,
beispielhafte Leistungen der akzeptierenden Drogenarbeit ausgezeichnet
und ermuntert werden. |
Zur ersten Peisverleihung 2006 siehe: >>
Josh-von-Soer Preis 2006
Die Aussschreibung für 2008 ist gerade erfolgt, siehe:
>>
Josh-von-Soer Preis 2008 |
Der Namesgeber Dr. Josh van Soer
Clemm von Hohenberg , 1941 – 2000
wurde wegen seines beispielhaften Engagements für eine
humane Drogenpolitik
als Namensgeber des akzept-Preises gewählt.
Als sich Mitte der 80er Jahre durch die Ausbreitung des HIV
Virus die Lebenssituation
drogenabhängiger Menschen dramatisch zuspitzte, setzte
er sich gegen anfänglichen
Widerstand von Politik und Fachwelt für die Substitutionsbehandlung
ein und baute in
Kooperation mit niedergelassenen Ärzten ein psycho-soziales
Betreuungsangebot auf.
Diesen Einsatz führte er als Gründer des Hamburger
Projekts Palette e.V. 1989 weiter.
Auch der Aufbau des ersten Hilfeangebotes für drogenabhängige
Eltern und ihre Kinder
ging neben zahlreichen weiteren Aktionen auf seine Initiative
zurück.
Es gelang ihm immer wieder, Bündnispartner und Unterstützer
in den verschiedensten
gesellschaftlichen Gruppen, Politik und Kultur zu finden.
Beispielhaft für Öffentlichkeitswirksamkeit akzeptierender
Drogenarbeit war auch sein
schlussendlicher Erfolg, eine Hamburger Strasse nach der Mit-Entdeckerin
der Methadon- Dauerbehandlung, Marie Nyswander zu benennen.
Seine zutiefst humane, von Sympatie, Achtung und Toleranz getragene
Haltung gegenüber der Minderheit der Konsumenten illegaler
Drogen ermöglichte es ihm seine Bemühungen um diese
gesellschaftliche Gruppe mit immer neuen Ideen hartnäckig
und zielgerichtet zu verfolgen.
Berlin, 17.Mai 2008
akzept Vorstand |
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